Driving home after christmas

Irgendwann ist immer das erste Mal und morgen ist für mich das erste Mal, dass ich Weihnachten wegfahre und nicht bei meiner Familie verbringe. Mein Flieger geht morgen – hoffentlich – um 13.30 ab Hamburg Richtung Salzburg.

Dort werde ich mir ein paar schöne Tage machen und nach dem Weihnachtsstress zu meinen Eltern fahren.

Ich weiß noch nicht, wie das mit dem Internetzugang in Österreich sein wird, aber meine Fotos werde ich früher oder später noch hier präsentieren.

Mal sehen, ob dort noch mehr Singels sein werden, um alleine Weihnachten zu verbringen.

Bis dahin wünsche ich schon mal allen Leserinnen und Lesern schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr…..

Eure Schwarze Elster

Unabhängig – Ohne dich schlaf ich heute nacht gerne ein…

Nun ist es genau eine Woche her, seit ich weiß, dass das mit solitary man und mir eine Illusion war. Ich versuche mich schon seit einer Woche darin, ohne meine Gedanken an ihn einzuschlafen, ohne seine Worte, welche mir durch meinen Kopf schwirren, den Tag zu verbringen. Ja, und was soll ich sagen, es funktioniert zwar nicht immer – aber dennoch manchmal. Ich habe mir klar gemacht, dass er mich nicht lieben muss, mein Leben ist nicht abhängig von seiner Liebe. Babys sowie Kleinkinder müssen zum Teil darum kämpfen, geliebt zu werden, damit man sie versorgt und sie nicht verhungern oder gar sterben müssen. Ich für meinen Teil kann für mich selbst sorgen und bin nicht abhängig. Klar ist es schön, geliebt zu werden, aber es besteht kein Zwang.

Diese Form meiner neu gewonnenen Freiheit zeigt sich auch darin, dass ich Konflikte mit anderen offensiver gegenübertreten kann. Sollen mich doch ‘alle’ hassen. Aber im Grunde bleiben dann doch viele Freunde übrig und die meinen es ehrlich mit einem und veräppeln einen nicht.

Gesundheitlich geht es mir auch besser; klopf auf Holz, meine Nebenhöhlen können sich momentan selbst helfen und über den korrekten Weg über die Nase selbstständig säubern. Was soll ich sagen es wird.

Natürlich tut es zwischendurch noch mal kurz weh, dass ich mich getäuscht habe, aber ich gebe mir Zeit.

Anekdote zur Senkung des Liebesideal oder I just want you to know who I am

Vor ca. zehn Jahren war ich in einen Jungen verliebt, ohne ihm meine Gefühle zu gestehen, weil ich Angst hatte verletzt zu werden. Stattdessen suchte ich aber immer wieder seine Nähe, blieb kühl und hoffte doch stets, dass er den ersten Schritt auf mich zu unternimmt und mir seine Liebe gesteht.

Zu diesem Zeitpunkt war er aber in einer Beziehung und ich hoffte, er würde sich von Nadine trennen. Ich litt wie ein Hund, fragte mich, warum er nicht merkt, dass ich so viel für ihn empfinde und war sauer, dass wir es nicht schafften, zusammen zu kommen.

Irgendwann hatte ich dann einen anderen Freund, den ich zwar nicht liebte, aber sehr mochte. In dieser Zwischenzeit trennte sich Christian von Nadine und ich war traurig, dass wir wieder die Gelegenheit verpasst hatten, zusammen zu kommen.

Als ich nach ein paar Jahren über ihn hinweg war, erzählte ich ihm, wie ich damals in ihn verliebt war und dass ich es traurig finde, es nicht miteinander probiert zu haben. Er wusste gar nicht, was er sagen sollte, denn von meinen Gefühlen hat er nie etwas mitbekommen. Er meinte sogar, dass es mit uns hätte etwas werden können – meine Angst war also unberechtigt.

Mittlerweile glaube ich, dass ich Angst davor habe, verletzt zu werden, weil Liebe bei mir in der Vergangenheit immer ‘Enttäuschung’ bedeutet hat. Das ist der Grund, weshalb ich meine Gefühle zu Eis werden lasse, wenn ich verliebt bin.

Am Anfang ist ja auch immer alles schön und ich habe Hoffnung, doch dann kommt meine Angst und ich gehe auf Distanz, werde kühl, idealisiere die Liebe und mein Gegenüber versteht nicht, warum ich so kühl bin und lässt mich links liegen.

Deshalb haben auch immer nur die ‘Falschen’ bei mir eine Chance, weil ich bei diesen locker sein kann. Hier gehe ich nicht auf Distanz, denn hier kann ich die Situation kontrollieren und selbstständig verhindern, dass mir weh getan wird.

Aber wer liebt, läuft immer Gefahr, verletzt zu werden. Das sehe ich ja jetzt. Ob ich solitary man meine Liebe gestehe oder nicht, ist letzten Endes egal, denn verletzt bin ich sowieso. Vielleicht wäre ich nicht so verletzt worden, wenn ich offener gewesen wäre.

Vielleicht lag es im Grunde an mir, dass aus uns nichts wurde. Er hat vielleicht die Nähe gesucht und ich habe aus Unsicherheit und Angst ihn unbewusst abblitzen lassen. Es tut mir leid.

Liebe war für mich immer ein hohes Ideal, so als würde ich sie auf einen Stuhl stellen, um nicht mehr dran zu kommen.

Als mein erster Schwarm meinen Wunsch nach einer Beziehung (14 Jahre – wir wollen miteinander gehen…) bestätigte, dachte ich mir: “Das kann doch nicht so einfach gewesen sein.” Alles, was ich mir wünschte, ging doch nie in Erfüllung oder ich musste sehr lange dafür etwas tun. Liebe war für mich immer schwer zu erreichen, und vielleicht mache ich es mir jetzt deshalb auch so schwer und kann die Liebe auf Augenhöhe nicht annehmen, weil ich es nicht wahr haben kann, geliebt zu werden.

Vielleicht war ich mit dran beteiligt, dass solitary man sich nicht auf mich einließ, weil ich ihn sowie die Liebe hoch hielt und idealisierte, eine Maßstab festsetzte, dem wir drei Liebe – solitary man und ich nicht gewachsen waren.

Im Grunde ist die Liebe doch näher, simpler, als ich immer dachte. Sie muss nicht idealisiert werden, sie ist einfach da. Ich mache mir häufig über so viele Dinge Gedanken, statt sie einfach nur angstfrei anzunehmen. Ich muss lernen, die Liebe nicht auf einen Stuhl zu stellen, sondern sie in meinen täglichen, simplen Augenblicken wahrzunehmen und diese Momente wertzuschätzen, sie einfach zwar als Geschenk, aber nicht als unverdientes Geschenk anzunehmen.

I just want you to know who I am – solitary man or somebody else

Genau wie in der “Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral” ist es ähnlich. Wir Menschen habe Ideale, Motivationen, Verhaltensmustern hinterher zu eifern, ohne uns zu hinterfragen, wofür wir das eigentlich tun und ob der “einfachere” Weg, wie ihn auch der Fischer geht, nicht zu demselben Ergebnis führen, ohne uns so viel unnötigen Stress zu machen.

Mein Verstand weiß es schon, nur mein Herz spürt es noch nicht…

Mein Verstand weiß schon, dass er mich nicht will, dass er mich nicht liebt.

Mein Herz tut sich noch immer schwer.

Mein Verstand lässt dennoch nicht locker, stets sucht er sich alle Argumente zusammen, die gegen solitary man  sprechen und das beruhigt mich, denn es sagt mir: Ich habe nichts verloren.

Mein Herz grätscht immer dazwischen und holt die schönen Dinge zum Vorschein.

Das hört sich dann praktisch so an:

Verstand: “Er liebt mich nicht, denn er liebt eine andere.”

Herz:” Aber er sucht doch immer die Nähe zu Dir.”

Verstand:”Sei doch nicht blöd. Der lässt dich doch nicht zwei Jahre auf Eis legen, wenn er heiß auf dich wäre.”

Herz:”Weißt Du noch, wie er Dir aus seinem Büro zugewinkt hat, als Du so traurig warst?”

Verstand:”Weißt Du noch wie er immer wieder deutlich gemacht hat, dass er verheiratet ist und mit einer anderen zusammen wohnt?”

Herz:”Wie so sollte er zu Dir ins Büro kommen und Dir seine Traurigkeit zeigen? Er vertraut Dir  und kann bei Dir zur Ruhe kommen.”

Verstand:” Lass Dich doch nicht immer wieder verletzten und hinhalten, mach’ einen Schlussstrich, es bringt nichts. Wenn er wollen würde, dann wäre er da und würde Dir klare Worte zuteil werden lassen.”

Ich finde, der Verstand hat ganz klar die besseren Argumente. Ich bin einem Irrlicht gefolgt und die Liebe hat mir diese Irrlichter immer wieder geschickt, aber ich weiß nicht, wieso???

Alles hat ein Ende, wir hatten zwei…

Es ist so schwer,  los zu lassen. Stückweise geht es, ich lenke mich ab oder stelle mir vor, dass ich mich in jemand anderen verliebe und mit diesem glücklich werde.

Ich stelle mir vor, wie ich die Firma verlasse und es solitary man nichts ausmacht, dass ich weg bin.

Dann ertappe ich mich wieder dabei, wie ich an ihn in Liebe denke und mir vorstelle, dass es ihm dann doch weh tun würde, wenn ich nicht mehr in seiner Nähe wäre.

Aber ich will ihn vergessen und da ich über Logik gut funktioniere, rufe ich mir die Dinge ins Bewusstsein, die gegen eine Beziehung sprechen:

Er ist 17 Jahre älter, zu alt für family 2.0 mit mir und ich wünsche mir Familie.

Er ist in einer Beziehung und äußert kein offenes Wort, um diese zu beenden und zu mir zu kommen – freiwillig.

Das sind zwei K.O. –  Kriterien – zwecklos über ein UNS nachzudenken.

Und ich blöde Kuh falle zwei Mal auf sein sanftes Gesülze ein, welches mich hoffen ließ, dass er doch an mich und an ein UNS interessiert sei.

Nein, ich muss mir ein Leben ohne ihn vorstellen. Mein Homöopath würde jetzt sagen: Man bekommt immer das, was man sich vorstellt. Das sind doch schon mal gute Voraussetzung, diese Misere schnellstmöglich zu beenden.

Kein solitary man – keine solitary elsterchen mehr :-)

Loslassen hilft, wenn man etwas mit aller Gewalt will und mit Gewalt will ich keinen Mann oder Freund. Aber momentan versuche ich noch, mit Gewalt loszulassen, was ein Widerspruch in sich selbst ist…aber ich arbeite an mir.

Sag mir wann…

Sag mir, wann haben wir uns verloren?

Wo ist der Zeitpunkt, an dem die Distanz in unsere Verbindung getreten ist?

War denn alles nur eine Illusion? Habe ich mir Deine Zuneigung nur eingebildet?

War Deine Suche nach Nähe, als Du todtraurig zu mir in mein Büro kamst und Du froh warst, dass ich Dich nicht fragte, was mit Dir los ist, aber Dir dennoch das Gefühl gab, Dir meine Achtsamkeit zu schenken, nur Einbildung?

Ich will nicht weinen um Dich, will keine Gefühle erzwingen, die bei Dir nicht vorhanden sind, ich will auch nicht so weiter machen, ich will einen Schlussstrich ziehen und meine Erfahrung zeigt mir, dass es nicht das erste Mal ist, dass ich jemanden innerlich verlassen muss.

Und ich habe sie alle verlassen und ich bin heute nicht mehr traurig darum, dass es mit diesen Männern zu keiner Beziehung gekommen ist und vielleicht werde ich in einem halben Jahr auch nicht mehr traurig um Dich sein und vielleicht bin ich dann froh, dass wir nicht zusammen gekommen sind und uns körperlich, ehrlich und aufrichtig unsere Gefühle gezeigt haben. Nicht, weil ich jemand anderen habe, sondern weil ich den Schmerz überwunden habe, nicht bei Dir sein zu können.

Immer wieder neu anfangen

Erst schien es wie ein Hoffnungsschimmer, doch dann sollte sich sehr schnell zeigen, dass meine Hoffnung unnötig war.

Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn meine Wünsche Erfüllung finden.

Nein, Du bleibst in Deiner Welt und ich in meiner.

Ich weiß nicht, ob das Alter die Distanz aufbaut oder ob wir einfach zu unterschiedlich sind und nicht zusammen finden, keine Nähe, keine Konstanz aufbauen können.

Es ist immer die alte Leier: Kontakt – Sympathie – Hoffnung – Enttäuschung- Hoffnung – Enttäuschung .

Ich hab’s so satt.

Weihnachten werde ich alleine verbringen und ich freue mich: 3 Tage Salzburg, vielleicht sogar Schnee, Idylle, abschalten und einfach mal im Hirn den Reset – Knopf betätigen, nichts wollen und einfach nur wahrnehmen und ggf. finden.

Ich werde nie, den passenden Mann finden, weil meine Sehnsucht zu groß ist, eine stabile Beziehung einzugehen und meine Vorstellungen sind zu festgefahren. Aber das Leben versucht mir immer wieder zu suggerieren, dass es nun in diesem Augenblick der richtige Partner ist. Ich weiß auch nicht, welche Hormone mir diesen Schwachsinn einbläuen wollen?

Liebe? – Nein, so will ich sie nicht mehr! Ich will echten emotionalen Austausch ohne Angst vor Versagen und ich will angenommen werden: angenommen – ankommen, keine Spielchen, kein sinnloses Hoffen und keine Distanz.

Danke

Danke, dass Du da bist

Danke, dass Du so bist, wie Du bist

Danke, dass Du mich so nimmst, wie ich bin – auch wenn mir kalt ist

Danke, dass Du mir heute ein Stück mehr Gewissheit gegeben hast.

Wir sind nicht alleine, sondern wir sind da für den Anderen.

Danke

Sorge Dich nicht – lebe

Heute bin ich wieder an dem Punkt angekommen, an dem ich nicht weiß, ob ich einfach nur furchtbar, unhöflich, unmöglich und egoistisch bin oder ob die anderen mich immer nur durch emotionalen Druck so hinbiegen können, wie es ihnen gerade passt.

Zuerst hatte ich einen riesen Krach mit einem Mädel aus unserer Freizeitgruppe. Zur Erklärung: Sie fragte mich am Dienstag auf dem Weihnachtsmarkt, ob es in unserer Clique jemanden gebe, in den ich verliebt sei. Sie zählte ein paar auf: Klaus, Peter… . Leider bin ich in keinen von ihnen verliebt und sagte ihr das auch.

Dann ging sie auf einen der Männer zu und flüsterte ihm ins Ohr, in wen ich alles nicht aus der Clique verliebt bin unter anderem er selbst.

Als ich vom Weihnachtsmarkt wieder daheim war, schrieb ich ihr eine SMS, dass ich die oben genannte Unterhaltung bekommen habe und dass ich das nicht gut finde, dass sie private Dinge ausplaudert.

Sie antwortete darauf, dass sie dem Mann doch nur helfen wollte und dass ich ruhig etwas toleranter sein könnte bzw. offener sein könnte.

Ich fand die ganze Aktion einfach nur wie in der Grundschule, zumal sie bei meinem letzten Date auch allen in der Clique erzählt hat, dass ich mich mit dem und dem hier und da treffe und dass da ggf. etwas laufen könnte.

Leider hat sie meinen Standpunkt nicht verstanden und nun sind wir zerstritten.

Dann rief gestern Abend meine umsorgte Tante an (sie ist im Grunde meine Ersatzmutter, aber dazu später mal mehr) und sprach mir auf die Mailbox, dass sie sich große Sorgen macht, weil ich nicht ans Telefon gehe. Ich habe aber erst gestern Abend um 20h erfahren, dass sie angerufen hat und mir zweimal drauf sprach. Da ich gestern einen sehr langen Arbeitstag hatte, fühlte ich mich gleich unter Druck gesetzt, sofort zurück zurufen – leider endete auch das im Streit.

Meine Tante muss sich immer Sorgen machen, um alles und jeden, das ist ihr Lebensinhalt, sonst fühlt sie sich unnütz. Dass sie andere damit erdrückt, merkt sie nicht.

Das ganze verlängerte Wochenende war ich bei ihr und bei meinen Eltern und immer wieder fällt mir auf, dass ich wirklich kein richtiges Gesprächsthema mit ihr oder meiner Mutter finde – immer nur diese oberflächlichen Geschichten und dann ist mir langweilig und mache Kreuzworträtsel oder  sehe fern.

Das merkt sie natürlich auch, ich weiß aber beim besten Willen nicht, über was ich mich mit ihnen unterhalten soll. Mit meiner Tante kann ich über Backen und Kochen unterhalten – aber über andere Dinge nicht, weil ich ihr entweder keine Sorgen bereiten möchte oder aber, weil wir einfach unterschiedliche Interessen haben.

Ich kann mir nicht helfen: Auf der einen Seite möchte ich mich sowohl in der Familie als auch in der Clique einordnen, Kompromisse eingehen und diplomatisch sein, aber auf der anderen Seite möchte ich mit mir nicht alles machen lassen, mich nicht ausnutzen lassen und meine Grenzen aufzeigen, weil ich den Druck nicht aushalte.

Vielleicht bin ich wirklich kein soziales Wesen und ecke überall an. Auf der einen Seite bin ich total still und lasse zu viel mit mir machen und wenn es mir dann Oberkante  – Unterlippe steht, platzt es dann einfach so aus mir heraus.

Meine Tante verwechselt Liebe mit erdrückender Sorge und das weckt in mir Aggressionen und das Gefühl platzen zu müssen. Aber immerhin, weiß ich, wieso ich Angst vor einer Beziehung habe: Ich habe Angst, genau solch eine bedrückende zwanghafte Nähe spüren zu müssen, in der ich nur funktionieren muss, aber nie gesehen werde.

Vergleiche ich das mit Tobias  – einen meiner Ex-Freunde – ist es genau das: Wir trafen uns nur, wann es ihm passte, in der ersten Kuschelnacht ging er mir, während ich schlief gleich in den Schlüpfer ohne meine Zustimmung und Kinder sollte ich erst dann bekommen, wenn er mit seiner Promotion fertig sei. Werde ich vorher schwanger, fände er eine Abtreibung als eine praktikable Lösung, die er aber noch vor ein paar Jahren abgelehnt hätte.

Als ich ihn mal fragte, ob es ihm wirklich um mich ginge und welche Bedeutung ich in seinem Leben spiele, fand er diese Frage impertinent und es war der Anfang vom Ende – Gott sei Dank.

Auch die Männer, welche sich jetzt für mich interessieren, sind im Grunde genommen ein Spiegelbild der Tantensituation – sie erdrücken mich, im Grunde will ich mich von ihnen und ihrer Nähe befreien, dennoch fühle ich mich verpflichtet, nett zu ihnen zu sein und ihre Wünsche zu erfüllen. Das passt nicht zusammen, das weiß ich.

Deshalb verliebe ich mich ja auch so gerne in die Falschen – weil sie mich mit ihrer Liebe nicht erdrücken und das ist die Freiheit, die ich benötige, um meine Gefühle echt zu zeigen.