Sweets for my sweets – piece of my cake for my honey

Heute ging auch wirklich alles schief:

Zuerst reichte meine Waschmarke nicht aus, um den Maschinengang zuende zu bringen, weshalb ich meine ganze Buntwäsche ungeschleudert, dafür aber mit Frauenkraft ausgerungen, aufhängen musste. Die Wäsche hängt über Nacht draußen – Regen wurde abgesagt. Glück im Unglück sozusagen.

Danach musste ich noch die Fütze in unserem Waschkeller und in der Maschine selbst beseitigen.

Da ich den Abend nicht so ausklingen lassen wollte, beschloss ich, Kuchen zu backen.

Normalerweise gelingt mir so ein Marmorkuchen  im Hand- und Mixerumdrehen.

Auch sonst backe und koche ich sehr gerne und auch diejenigen, die bereits von meinen Künsten kosten durften, tun dieses immer wieder gerne.

Nur heute scheint der Wurm drin zu sein – zum Glück noch nicht im Kuchen.

Ich stellte ihn ganz normal wie immer in den Ofen, stellte wie immer die Temperatur ein und ließ ihn backen. Nach 40 Minuten nahm ich schon mal die Muffins (Restteig!!) heraus und war von denen begeistert. Schöne Form – gut durch – so, wie sie sein sollen.

In den Kuchen stach ich auch schon mit einer Nadel – Kein Teig. Nun dachte ich: “ Noch ein paar Minuten, sicher ist sicher.“

Dann holte ich ihn raus – schön braun, nicht verbrannt und riecht prima. Super, dann werden sich morgen ja meine Kollegen freuen und vielleicht sogar er, falls er vorbei kommt. Man muss dazu sagen, er ist nicht immer da – leider!

Aber was passiert auf den letzten Metern??? Kurz vor der Ziellinie bricht der Kuchen ab und ich sah, dass er nicht richtig durch war in der Mitte.

Na klasse. Ich den Küchenrettich genommen, das Oberteil so gut es ging wieder drauf gesetzt und noch mal in den Ofen geschoben.

Jetzt ist er durchgebrochen, aber trotzdem durchgebacken.

Die Stücke des Kuchens sind jetzt auf der Kuchenplatte neben den Muffins.

Ich nehme sie trotzdem morgen mit zur Arbeit. Als Stücke sehen sie nicht mehr so schlimm aus, auch wenn das Oberteil kaputt ist.

Vielleicht kommt er ja auch vorbei. Dann sage ich : „Come on, come on take another little piece of my cake, baby.“

Auch wenn das Auge mitisst, so schließt doch jeder Genießer beim Essen die Augen.

Und schmecken tut der Kuchen, ein paar Brocken verzehrte ich bereits.

Nur schade ist es, denn soetwas ist mir das letzte Mal vor zehn Jahren passiert und bisher nur einmal. Da bin ich davon ausgegangen, dass es am Hermann (Der Kettenbrief unter den Konditioren) lag und nicht an mir direkt. Weiß ja niemand, wer den Urteig angerührt hat und mit welchen Zutaten.

Ich hoffe, meine Backkoch-Unglückssträhne nimmt ein baldiges Ende, denn ich koche und backe sehr gerne – auch für andere.

Nicht dass es nächste Woche im Blog heißen muss: How can we sleep while the kitchen is burning – oder wie aus Berlinern Brandenburger wurden?

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