On the beach

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Herrlich, einfach so den Strand entlang zu schlendern.

Heute nach der Arbeit – also nach meinen zwei Überstunden – dachte ich, fahr doch an den Strand.

Ich muss dazu sagen, ich benötige max. 15Minuten, um am Ostseestrand zu sein. Die Sonne war heute Abend wirklich perfekt, nicht brennend, schön angenehm.

Nur im Auto war es brüllend heiß, aber als ich ankam, wartete das Meer darauf, meine Füße mit erfrischend kühlen Wellen zu umspülen. Meine Schuhe zog ich natürlich vorher aus und steckte sie in meine Handtasche.

Als ich so entspannt am Meer entlang schlenderte, erblickte ich eine Yoga-Gruppe. Es sprach ja nichts dagegen, mich einfach dazuzugesellen und ein paar Übungen mit zu machen. Also Yoga ist mir bekannt, ich habe selbst schon ein paar Kurse belegt und bin einigermaßen routiniert.

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Dort haben wir geyogat (kleiner semantischer Scherz).

Danach war ich nun wirklich entspannt. Das wurde aber auch Zeit, nachdem ich 10Stunden an der Arbeit durch einseitige Haltungen meine Schulter habe einrosten lassen. Der nächste Yoga-Kurs ist auch schon in Planung. Es kann nur besser werden mit meiner Selbstliebe bzw. Selbstsfürsorge.

Nun dachte ich mir, halte doch noch ein paar schöne Fotos für den Blog fest. Gedacht – getan. Zwar nur mit dem Handy, 5 Mega-Pixel waren damals der Hit, das gute alte Sony-Ericsson war für die damalige Zeit das Beste, was gab. Naja, für mich reicht’s, ich benötige kein Smartphone, auch wenn’s chic und praktisch ist.

Aber ich wollte ja von meinen Stranderlebnissen berichten. Also top entspannt, super Wetter, tolles Gefühl. Nur wollte ich noch kurz einkaufen, dann nach Hause und morgen ist ja wieder ein Arbeitstag. Na dann, ab vom Strand und rein zum Supermarkt, alles noch barfuß, weil der Sand ja erst von den Füßen muss, bevor ich diese wieder in die tollen Schuhe stecke.

Erstmal schön shoppen: Äpfel, Schoki, Wasser, Saft, etc…

Und dann an der Kasse das Unglück, als ich das Portemonnaie zum Bezahlen herausnehmen wollte. Wo ist mein zweiter Schuh? Scheiße! Mal überlegen, wann hast Du ihn das letzte mal gesehen? Weiß nicht, ob nun einer oder zwei so genau hab ich nicht hingesehen. Mist, verdammter.

Ich barfuß zurück zum Strand. Ein paar Leute angesprochen, ob sie nicht vielleicht zufällig einen über’s Meer haben spazieren gehen sehen. Aber Fehlanzeige. Aber ich muss sagen, es gibt sehr viele nette Menschen. Eine Dame nahm meine Handynummer entgegen, um mir morgen mitzuteilen, ob die Strandkorbvermietung morgens einen gefunden hat.

Schon toll. Naja, ich auf meinem erzwungenen Strandspaziergang, träume ich nun durch die Weltgeschichte. Denke schon gar nicht mehr daran, dass ich den Schuh wiederfinde. Mein Gott, er ist auch noch sandfarbend – da kann ich ja gleich die Nadel im Heuhaufen suchen. Warum bin ich auch so blöd und trage sandfarbene Schuhe, um damit zum Strand zu gehen? Beim nächsten mal nehme ich knall rote. Ich schwör’s. Und als ich so überlegte, was ich wohl der Polizei erzählen soll, wenn sie mich ohne Schuhe und Fahrzeugpapiere am Steuer erwischt, erblicke ich etwas Braunes gen Wasser. Ich eile hin und was soll ich sagen, dort lag mein Schuh – nur nicht mehr sandfarbend, sondern eher vom Meerwasser durchspült braun. Aber immer hin, ich hatte ihn gefunden. Und dann konnte ich endlich nach Hause fahren.

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Das könnte ich sein. Nicht die Person in den Boxershorts. Die Erste von links.

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Hier noch mal als Portrait…

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Ich glaube, doch dieses aparte Wesen, entspricht eher meiner selbst.

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Hier habe ich noch etwas mehr Profil😉

3 thoughts on “On the beach

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