Widgets? – Nein danke!

Bei meinen gestrigen Besuchen auf verschiedenen follow-Seiten fiel mir auf, dass bei manchen sogar aufgezeichnet wird, wo sich die Besucher befinden, also in welcher Stadt diese wohnen.

Na toll!

Mir ist schon klar, dass WordPress das auch ohne dieses Widget weiß, dennoch möchte ich nicht, dass jeder Nutzer –  von mir unbemerkt –  erahnen kann, aus welcher Stadt bzw. Gebiet ich komme.

Natürlich werde ich diese Seiten meiden.

15 thoughts on “Widgets? – Nein danke!

  1. also ich finde daß das jeder so machen kann wie er will, wordpress bietet widgets an, warum sollte man sie nicht nutzen. wenn sich der Schreiber dafür interessiert umso mehr, damit wird ja keine Anonymität aufgehoben. Finde ich. Es steht ja keine volle Adresse da und auch kein Wohnort. nun seid mal ein wenig locker.

    • Dann habe ich mich falsch ausgedrückt. Es gibt ein Widget, was den WOHNORT anzeigt, aus dem ein Besucher kommt. Bei wenigen Besuchern zu einem Zeitpunkt hat man eine gute Trefferquote. Das Land, aus dem man kommt, stört mich nicht.

      • Das Land fände ich auch nicht schlimm, ich kann dazu stehen, dass ich Schweizerin bin😀 Aber den Wohnort verschleiere ich absichtlich, weil es doch ein grosser Anhaltspunkt ist. Wenn dies dann gegen meinen Willen veröffentlicht wird, finde ich das nicht gerade lustig. Andererseits aufgrund der Möglichkeit, dass irgendwer so ein Widget auf seiner Seite hat, immer anonymisiert im Internet unterwegs zu sein, finde ich auch mühsam.
        Immerhin betrifft es mich nicht allzusehr, da ich die meisten Blogs über den RSS Feed lese.

      • Ja, das stimmt. Ich meine ich find’s ja ok, dass Leute meinen, ihre Seite aufpimpen zu müssen. Nur ich möchte halt anonym bleiben und solch ein Widget macht das natürlich kaputt.
        Wordpress weiß ganz genau wo ich mich aufhalte, das ist mir von Anfang an klar gewesen.
        Ich habe alle überflüssigen Widgets heraus genommen, weil ich aus rechtlichen Gründen keine Verlinkungen haben möchte.
        Nur meiner Meinung nach ist es krass, dass es soetwas gibt. Gott sei Dank sieht man das auf den Seiten und man kann entsprechend darauf reagieren: nutze ich es oder nicht.

  2. Wer seine „Wohndaten“ nicht versenden möchte, schaltet in den Browsereinstellungen – bei Firefox steht es unter dem Reiter Datenschutz – auf privaten Modus verwenden. Falls es dort nicht zusehen ist, das Lookup-Fenster „nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen“ akualisieren, dann erscheint die Option.
    Browser neustarten- fertig.

    • Funktioniert aber nicht😦, zumindest nicht bei diesem Widget. Angeblich soll es auch nicht den Wohnort anzeigen, sondern nur den Standort des Providers – ist dann bei mir derselbe Ort. Dumm gelaufen. Selbst wenn es mir keinen Schaden zufügt, möchte ich bestimmen können, wer meine Daten bekommt und wer nicht. Das nenne ich Persönlichkeitsrecht. Wenn jemand fragt, hab ich damit keine Probleme, wenn einer es sich einfach so nimmt, schon. Das ist wie bei unseren Mitbewohnern in der WG, die sich an unseren Teesorten ohne zu fragen bedienen. Da juckt uns nicht der verlorene Tee, sondern das Ausnutzen unserer Unwissenheit. Vielleicht bin ich hypersensibel oder überdreht, aber ich mag das nicht. – Sorry😦

  3. Du wirst dich damit abfinden müssen, daß ich die Widgets verwende, das ist nicht strafbar, du bist also informiert und hast den Text gelesen, daß der Standort des Providers angezeigt wird und nicht deine Wohnzimmercouch. […]

    • Boah ganz schön aggressiv…
      Da fühlt sich jemand wohl angegriffen…

      Marie, kannst du denn unsere Ansichten nicht nachvollziehen? Vielleicht kannst du mal aufzeigen, warum du dieses Widget in deinem Blog haben willst, dann können wir dich auch besser verstehen.

      • Meiner Meinung nach, kann jeder machen, was er will, solange er mit den Konsequenzen klar kommt🙂
        Klar ist es nicht strafbar, man kann nur wenn Standort des Providers und Wohnort gleich sind, die persönlichen Daten nachvollziehen, sofern man einen Zeitraum des Besuchs festmachen kann, d.h. persönlich kommentiert. Nur bin ich nach der NSA – Geschichte vorsichtig geworden. Mich interessieren hier nur Textinhalte, Gedankengänge und Lebensgeschichten, die Menschen wissentlich preisgeben.

      • Schlussendlich verscheucht man so dann halt auch Besucher. Aber du hast schon recht, jedem das seine. Nur finde ich das jetzt nicht auf den ersten Blick ersichtlich und es gibt Situationen, wo man so jemanden unabsichtlich schaden kann. Ich denke jetzt konkret an einen Spanner oder einen Psycho-Ex, der ein anonymes Blog so entlarven könnte.

      • Wenn man Kommentare schreibt, sieht man in der Auflistung ja auch die IP-Adressen und das ist der Schlüssel. Wer sicher gehen will, dass über Kommentare oder Widgets die IP nicht mitgelesen werden kann, installiert sich auf seinem Rechner eine virtuelle Maschine (hab ich noch nicht), das hat auch den Vorteil, dass beim Virenbefall nicht der physische Rechner im Eimer ist. Zweite Möglichkeit bietet die Software „Free Hide IP“, dabei wird beim Browsen dem User eine andere amerikanische IP vergeben und er bleibt anonym.

      • warum ich die haben will, weil es mir Spass macht,schlicht und ergreifend SPASS
        Aggressiv bin ich nicht, ich will euch nur informieren, dass ich informiert bin
        ich lasse mir ja nicht von anderen vorschreiben wie ich meinen Blog gestalte liebes Engelchen. Ich brauche das für meine Seele.

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