I should be so lucky

…and don’t come back, auch nicht for good.

Also, um das jetzt mal zu erklären, die elende Mutter, die mich gestalked hat, ist raus und ihre Tochter gleich mit. Gott sei Dank.

Das ist auch der Grund dafür, warum ich in der letzten Woche hier im Blog so inaktiv war. Wir WG’ler hatten nur Stress, zunächst wollte die Mutter mich anzeigen -mich das Schaf, weil ich sie angeblich daran hindern würde, ihre Tochter, das verzogene Biest, zu erziehen. Nur weil sie es nicht gebacken bekommt, den Haushalt zu führen, wir uns dementsprechend beschweren, ist das noch lange kein Grund, mich anzuzeigen.

Letzte Woche hat sie dann auch tatsächlich behauptet, sie habe mich angezeigt.

Ich war natürlich total aufgebracht, rief bei der Polizei an, die gaben aber grünes Licht, es sei nichts. Danach haben meine Mitbewohnerin und ich Protokoll für den Vermieter geschrieben, der Gründe brauchte, der Familie fristlos zu kündigen. Das bekam er dann auch. Am Samstag dann die seligmachende Botschaft – sie kündigten selbst fristlos und packten ihre Sachen. Wir sind sie also los. Kein Klauen mehr, kein Gekreische, keine Bedrohungen und hoffentlich keine Anzeigen.

Und dennoch bin ich irgendwie unglücklich gestimmt. Ich habe immer Angst, zu versagen, nicht angenommen zu werden, „falsch“ zu sein und für dieses Falschsein zur Verantwortung gezogen zu werden.

Ich bin anders – das weiß ich. Andere aber auch. Nur irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Anderssein bei Anderen eher akzeptiert wird als bei mir. Ich fühle mich immer schlecht, anders zu sein, so als würde es mich zu einer Art Verbrecherin machen.

Rational betrachtet ist das natürlich völliger Blödsinn, aber emotional nimmt mich das total mit. Ständig mache ich mir Vorwürfe, was ich alles falsch gemacht haben könnte: Wegen Kopfkino an der Arbeit gegrinst, zu häufig Kaffee holen gegangen, hoffentlich die Toilette wieder sauber hinterlassen, nicht zu lange Mittagspause gemacht, mein Arbeitspensum geschafft, etc…

Arbeitspensum ist genau das Stichwort, wenn ich mich total ausgegeben habe an der Arbeit, wenig gegessen habe, total ausgehungert nach Hause gekommen bin, dann ist mein Adrenalin – Spiegel hoch und dann geht’s mir gut – meine ich zumindest.

Wenn ich satt bin, pünktlich die Arbeit niederlege, ich entspannen könnte, dann habe ich ein schlechtes Gewissen und dann geht’s mir schlecht.

Ich glaube, ich sollte wieder Ausgleichsstunden in Form von Yoga, Tanzen, Töpfern, Malen oder so machen. Der Yoga-Kurs ist leider noch zu voll, aber vielleicht bietet ja die VHS einen Ausgleichskurs an, etwas das mich in den Austausch mit anderen Menschen bringt, meine Kreativität anspricht und mich meinen Selbstwert wieder erkennen lässt.

2 thoughts on “I should be so lucky

  1. Hallo liebe Elster, mit der Göre und dessen Mutter sind ja mal gute Nachrichten. Dann ist an der Front endlich Entspannung. Ich mache mir ein bisschen Sorgen über das was du unten schreibst. Sport ist immer gut als Ausgleich, wenn du dann noch was andres kreatives machst, umso besser. Ich hoffe du findest was zum Ausgleich, hab dich liebgewonnen und will nicht, dass du wegen Arbeit u.anderen Sachen ausbrennst. Liebe Grüße

    • Hallo Susi, danke für Deinen lieben Beitrag. Die Selbstzweifel sind nicht immer da, nur manchmal in bestimmten Situationen. Vom Kopf her weiß ich, dass es Blödsinn ist, nur das Gefühl bleibt davon meist unbeeindruckt. Ich werde ab morgen wieder mehr laufen🙂 mal sehen, obs etwas bringt. Liebe Grüße zurück und einen schönen Abend.

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