Schon wieder Goethe?

Goethe sagte einmal: „In der Beschränkung zeigt sich der Meister.“

Und ich glaube, genau darin liegt momentan die Antwort auf meine Gretchenfrage.

Wenn ich mich mal um mich selbst kümmere, die Aufgaben mir zeitlich einteile, so verliere ich nicht den Überblick. Bei manchen Aufgaben muss ich auch mal „Nein“ sagen, z.B. wenn meine neue Mitbewohnerin keinen Beitragsservice zahlt, so muss ich mich nicht um alles kümmern.

Das bedeutet auch, den Blick auf die Welt zu schärfen und überlegen, was ist nun sinnvoll zu tun, wer hat Hilfe nötig, bin ich dabei glücklich und was ist das Wichtigste. Und dann konzentriere ich mich nur auf einen beschränkten, dafür aber übersichtlichen Bereich.

Wenn ich „alles“ oder zu viel will, erreiche ich nichts, weil mir der Überblick fehlt. Und manchmal muss man sich halt beschränken, es geht ja um mich und meine Ziele. Keiner sagt, ich müsse das erreichen, was andere geschafft haben oder schaffen wollen.  Und wenn, sollte es mir egal sein.

Obwohl es gibt Menschen, deren Beschränkung vielleicht nicht so produktiv ist. Aber ob das die Beschränkung ist, die Goethe meinte, weiß ich nicht.

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s