Wo gehöre ich hin?

Heute war wieder so ein Tag, an dem ich nicht wusste, ob ich gut, schlecht, dumm, schlau oder naiv bin.

Ich lerne jeden Tag dazu und so langsam wird ein Schuh aus der Programmierung. Leider nehmen sich meine Ausbilder immer sehr zurück, was das Anlernen angeht, das heißt, ich bin häufig auf mich allein gestellt. Manchmal fehlt mir einfach etwas mehr Input. Gott sei Dank hatte ich letzte Woche etwas davon.

Viele Funktionen und Möglichkeiten kann ich schon gut nutzen, manchmal passieren mir allerdings Flüchtigkeitsfehler, andere Dinge kann ich nicht einschätzen und bei komplizierten Übergabeparametern muss ich nach der Schnittstelle fahnden.

Mein zweiter Ausbilder lobt nie, denn er meint, dass ich davon nichts lernen würde. Das vergangene Jahr habe ich überwiegend weniger programmiert, sondern mehr Statistiken ausgewertet und jetzt urplötzlich soll ich aus heiterem Himmel programmieren können!?

Da gibt es an Dummheit nichts mehr hinzuzufügen. Leider fehlt mir wie immer die Chuzpe, mich selbst zu behaupten.

Heute rief ich bei einem Therapeuten an – ich will schon seit längerer Zeit mal wieder probatorische Sitzungen machen – aber der nächste Termin ist erst im Mai frei. Mal sehen, wie es bei anderen aussieht. Wäre nur schade, wenn’s beim dem nicht klappen würde, er wirkte von den Fotos her am sympathischsten.

Ich will endlich lernen, mir selbst einen Wert anzuerkennen – ohne schlechtes Gewissen.

One thought on “Wo gehöre ich hin?

  1. 10 Fragen -> 10 Antworten -> 10 Fragen -> 10 Blogs

    Angetragen wurde mir, mich an einem Spiel zu beteiligen, dessen Inhalt darin besteht, den Angetragenen mit Fragen zu überraschen (oder vielleicht zu belästigen – sorry dafür) – deren Antworten vom Antragenden mit spannender Neugierde erwartet werden – um sodann aus dem Angetragenen einen neuen Antragenden zu machen.

    =====

    Nun denn:

    1. bei welchem wort bekommst du eine gänsehaut?

    „Ja.“ Was kann es Schöneres geben, als bejaht zu werden?

    Ansonsten gäbe es viele Worte, es kommt auf den Kontext an und die Stimme und Stimmung, die sie transportieren – und dann die musikalischen Worte, so wie Billy Joel „Honesty“ singt, der Chor in der Bachschen Johannes-Passion „Barrabam!„, „Suzanne“ in der Version von Nick Cave, Julie Christensen & Perla Batalla, das Wort „Kristallnaach“ bei BAP oder „Cloudy“ in „Cloudy now“ von Blackfield. Abgrundtief das Wort „Spring!“, das die Menge skandiert, beim Blick nach oben an die Dachrinne…

    2. bei welchem gedicht fühlst du dich in deine kindheit zurückversetzt?

    Ein Schlüssel zu meiner Kindheit ist das singende Gedicht: „Wir haben Hunger, Hunger, Hunger, haben Hunger, Hunger, Hunger, haben Hunger, Hunger, Hunger, haben Durst. Wo bleibt der Käse, Käse, Käse, bleibt der Käse, Käse, Käse, bleibt der Käse, Käse, Käse, bleibt die Wurst.“ Ich bin dann sofort in dieser Zeit, sehe alles bunt und fröhlich vor mir, ich, mit meinen Eltern kurz vor dem Auftischen des Abendessens. Es sind Erinnerungen an die unbeschwerte Seite meiner Kindheit.

    3. wie viel ist 33 geteilt durch 3?

    Wie? Nicht mehr 11? Habe ich wieder irgendeine Reform verpasst? Oder: 3 Fußballmannschaften: dann können wir ja ein Turnier spielen. Oder: jeweils 11 Jahre, die ersten 11 Jahre der Kindheit, dann die Zeit der Pubertät und danach das erste Mal erwachsen sein können und für Grenzüberschreitungen selbstverantwortlich sein müssen.

    4. welche/r schauspieler/in würde dich in einem film über dein leben darstellen?

    Kai Wiesinger. Er wäre in der Lage, mich im Zeitablauf und in meiner Emotionalität (meine Empathie, mein Zorn, meine Ungeduld, meine Ausdauer, meine Sanftheit, meine Härte, meine Melancholie, das Toben meiner innerern Freude, das Aufbrausende, die Trauer und vor allem die kindliche Neugierde) darzustellen. Natürlich nicht im Aussehen – er sieht besser aus.

    5. links oder rechts?

    links – wie geht rechts? Gegen den Strom. Für Gerechtigkeit. Für Fortschritt. Für Tierrechte. Für Wahrheit. Für Offenheit. Für Gleichheit. Für Geschwisterlichkeit. Für Freiheit. Für Rücksicht. Für Toleranz. Für Liebe. Hand in Hand.

    6. was war das erste wort, das du als kind sagen konntest?

    Das weiß ich nicht. Ich habe nie danach gefragt, es war nie Thema in meiner Familie. Hat sie es jemals interessiert? Kontaktabbruch.

    7. wie riecht die farbe lila?

    Lavendel.

    8. warum fühlt sich leder anders an als plastik?

    Weil dort die Ehrfurcht vor dem Leben drinsteckt. Das war mal ein Lebewesen! Ein Mitgeschöpf! Haben wir das Recht, es zur Befriedigung unser modischen Bedürfnisse und des Wohlfühlens zu töten?

    9. wie alt bist du?

    Oft 6 Jahre, manchmal 14 Jahre, manchmal 20 Jahre, am Liebsten 30 Jahre, selten 48 Jahre, 53 Jahre, selten 80 Jahre.

    10. warum?

    Ich bin 6 Jahre alt, wenn ich mit großen, runden Augen, mit offenem Mund neugierig und stauned durch die Welt laufe. Ich bin 14 Jahre alt, wenn ich Schmetterlinge im Bauch spüre. Ich bin 20 Jahr alt, wenn ich ungestüm und ohne nachzudenken durch Wände renne. Gefühlt bin ich 30 Jahre alt, weil ich jetzt erst den Hunger nach Leben, nach Veränderung und Gestaltung in mir spüre. Es gibt noch so viel zu tun. In meinen traurigen Momenten bin ich 48 Jahre alt und trauere einer Liebe nach, die nicht erwidert wurde. Gezählt in Jahren bin ich 53 Jahre alt. Selten bin ich 80 Jahre alt und kann den Dingen und Menschen abgeklärt und mit Weisheit gegenüberstehen.

    =====

    Meine 10 Fragen lauten:

    1. Wonach bist du süchtig?

    2. Wer ist dein Vorbild und warum?

    3. Welches ist die größte positive Leistung eines Politikers für dein Leben und warum?

    4. Was muss ein Mensch haben, um dein wahrer Freund zu sein?

    5. Bei welchem Film musstest du am Meisten lachen, bei welchem am Meisten weinen. Welcher hat dich euphorisiert?

    6. Welches ist dein Lieblingssong für fröhliche Momente, welcher für traurige Momente? Welcher tröstet dich?

    7. Welches Buch würdest du jedem empfehlen zu lesen und warum? Oder warum liest du keine Bücher?

    8. Was hat dich in deinem Leben einmal gerettet?

    9. Was willst du geschafft haben, wenn du einmal alt bist?

    10. Was sollen deine Kinder einmal anders oder besser machen als du und warum?

    Diese 10 Fragen stelle ich den nachfolgenden Bloggern:

    A Happy and Beautiful World
    Crossroads – Eigene Wege
    Franziska Franz
    Klangfarben
    Lebensschnipsel
    liebeturbulenzen
    nandalya
    Resting Heart – ein Tagebuch
    Viola Pustekuchen
    wat löpt, dat löpt.

    Und hier sind die Regeln:

    – Beantworte die 10 Fragen, die der Tagger dir gestellt hat
    – Denke dir selbst zehn Fragen aus, die du den Bloggern, die du taggen möchtest, stellst
    – Such dir zehn Blogs aus, (die unter 200 Follower haben) und tagge sie
    – Erzähle es den glücklichen Bloggern (wichtig, sonst gerät das Ganze etwas ins Stocken).
    – Zurücktaggen ist nicht erlaubt.

    Viel Spaß!

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