Call me…any day or night, facePUK sei Dank

Es ist ja kaum zu fassen, was der Ausfall eines technischen Gerätes so vermeintlich die Lebensqualität sinkt.

Mit anderen Worten: Man(n) und Frau sind total abhängig geworden von der Technik.

Der Handyausfall gestern und heute hat mir das echt verdeutlicht. Aber Gott sei Dank habe ich eine nette Cousine, die mir meine Handyunterlagen in meinem elterlichen Schlafzimmer gesucht und gefunden hat. Leider ist sie technisch nicht so bewandert und kennt sich mit den PIN und PUKs nicht so aus. Dafür unser Nachbarjunge so viel mehr. Er hat dann einfach mal von dem Handyunterlagen die PUK sichtbar gemacht und das Ganze fotographiert.

Der weitere Weg ist dann was Datensicherheit angeht eher fragwürdig, also er hat sie mir dann via facebook zugesandt. Deshalb werde ich facebook mal situationsbedingt in facePUK umbenennen.

Nun ja, der liebe Junge kann ja mit der PUK ohne SIM nicht viel anfangen – außer mir bei meinem Provider eine Kundenregistrierung vornehmen und Gesprächsdaten wie Uhrzeit, Gesprächsdauer sowieGesprächspartner ausfindig machen. Aber das bekomme ich leicht heraus, wenn ich die Hotline kontaktiere und mithilfe der PUK nachfrage, ob ein solcher Account existiert, genutzt wird oder die PUK verwendet wurde in der letzten Zeit.

Außerdem traue ich das dem Jungen nicht zu. Ich meine schlussendlich hat er keinen finanziellen Vorteil, weil er nicht physisch die SIM besitzt und die reine Datenabfrage ist für Jugendliche eher uninteressant – sei denn er will zum BND.

Na ja, was soll ich sagen, ich bin auf jeden Fall wieder zu erreichen und den Männern meiner schlaflosen Nächte kann ich nur sagen: Call me…any day or night, call me any anytime. … Anyplace, anywhere, anyway, anytime.

Mit anderen Worten ich bin wieder für jeden, jederzeit, egal wo ich bin zu erreichen – das kann ein Fluch, aber auch ein Segen sein – das hängt ganz von dem Gesprächspartner ab.

Das geile bei aktiven Handys ist ja, dass Hacker oder andere Geheimdienstmitarbeiter über die SIM mich auch ziemlich genau orten können – gesetzt den Fall, ich habe mein Handy bei mir. Blondie singt schon richtig:

…I know where you are.

Ich glaube, die hat in den 80ern schon ein Handy gehabt und Probleme mit PIN-SIM-PUK und co gehabt.

Also, immer schön aufpassen, was man ins Handy eingibt, nichts unterstress eintippen und im Notfall, doch wieder auf die alte Form der Datensicherung zurückgereifen: Ein Adressbuch, verfasst mit Papier und Stift.

Kann auch verschlossen werden und ist garantiert sicher vor Phishing-Mails.

Ich nutze dafür ein Karteikartensystem, dem ich beliebig viele Karteikarten nacheinander alphabethisch sortiert einordnen kann.

2 thoughts on “Call me…any day or night, facePUK sei Dank

  1. FacePUK rofl und ich dachte, mit Fratzenbuch wäre ich schon originell. Du kannst das Bild deiner Handyunterlagen gleiche in deine FacePUK-timeline einfügen. Dann weißt du immer wo du nachschlagen kannst, wenn du sie mal wieder brauchst.

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