Sich mit-teilen

Auf den Anderen eingehen,

sich verstehen,

den Anderen sehen,

achtsam sein

ohne viel zu reden, einfach den Anderen wahrnehmen

den Anderen in seiner Unterschiedlichkeit akzeptieren

und sich auf ihn einstellen.

Du bist Du – ich bin ich

und das ist gut so.

 

Verdammt lang her…

…, dass ich hier angefangen habe zu schreiben

…, dass ich hier angefangen habe, mein Herz auszukotzen

…, dass ich hier meine Gefühle in Worte gebracht habe

So viel geschehen und doch nichts passiert.

So viele innige Worte und doch keine Nähe

Ein Hirngespinst, ein netter Traum, der nichts mit der Realität zu tun hat.

Es tut so weh, so viel Gefühl in den Traum vom Solitary man investiert zu haben.

Für nichts!

Gestern war ich kurz davor, alle meine Blogbeiträge zu dem Thema zu löschen. Den Blog komplett neu aufzubauen. Dann kam Kerstins Nominierung für den Blogaward und da war ich überrascht und habe mir gedacht, weiterzubloggen.

Aber ich werde nie wieder über Solitary man bloggen – es hat keinen Sinn und führt zu nichts. Ich muss abschalten und zu mir kommen. Erstmal keinen neuen Mann zum Trösten und verwischen.

Ich habe mir selbst ein Ziel von mindestens vier Wochen gesetzt, mich in keine Männerarme zu träumen. Und wenn ich denke, ich schaffe es nicht, sage ich mir, dann nur heute Nacht.

 

Hier die Beantwortung meiner Fragen:

  1. Was wünscht Du Dir für Deinen Blog? – Mehr Leben, andere Themen als das hoffnungslose Verliebt sein
  2. Was machst Du, wenn Dir nichts einfallen will? – Meine letzten Eindrücke des Tages auch mal strukturlos, vielleicht sogar langweilig aufzuschreiben.
  3. Gibt es etwas, dass Du durch Deinen Blog / beim Bloggen gelernt hast? – Dass ich ein hoffnungsloser Fall bin, was Liebe angeht und immer wieder dieselben Fehler begehe.
  4. Inspiriert Dich eher ein Bild/Foto zu einem Beitrag oder hast Du zuerst den Text und suchst dann nach einem passenden Motiv? – Ich lasse mich gern von Fotos inspirieren bzw. von den Bildern der Natur und dann verbinde ich das mit dem Chaos in meinem Leben.
  5. Für wen oder was hättest Du gern mehr Zeit? – Für ein Haustier, ein Hund wäre klasse, aber auch meditieren, Yoga außerhalb meiner Gruppe und Joggen.
  6. Was möchtest Du in Deinem Leben auf alle Fälle noch tun? – Lieben!
  7. Wie hast Du den Sommer verbracht? – Arbeiten!
  8. Was liest Du zur Zeit bzw. was liest Du am liebsten? – Satire: Das Parkinson Prinzip, hat nichts mit der Krankheit zu tun. Einfach den Begriff mal googeln. Das Witzige ist, der Mann hat seine Bücher in den 70ern geschrieben und heute merke ich, wie Deutschland und seine Bürokratie seine Thesen als Wissenschaft umsetzen.
  9. Was hast Du in letzter Zeit zum allerersten Mal getan? – Mir Weichspüler (Ecover) gekauft, weil meine guten Wollpullis sonst kratzen. Aber der riecht nicht, er ist neutral. Von allem anderen bekomme ich entweder allergischen Schnupfen oder Atemnot.
  10. Welche lebende Person inspiriert Dich? – Gregor Gysi: Ein eloquentes Genie, sagt immer die Wahrheit, ohne dabei polemisch zu werden, sondern er bewahrt Haltung.
  11. Lebensmotto? – Das Leben nicht so ernst nehmen und leben, um zu leben.

Meine Nominierung:

  1. Wolkenbeobachterin
  2. kat+Susann
  3. Zuckerstein
  4. dreamer0166
  5. der Einsiedler

 

Meine Fragen:

  1. Was benötigst Du jeden Tag? – Außer Zahnpasta oder Wasser🙂
  2. Deine Lieblingsband?
  3. Dein Lieblingslied?
  4. Wenn Du die Zeit zurückdrehen könntest, in welches Jahr (nicht vor Deiner Zeit) würdest Du zurückreisen, um eine Situation noch mal zu erleben?
  5. Welchen Politiker findest Du momentan am besten und warum?
  6. Glaubst Du an Gott?
  7. Warum bloggst Du?
  8. Dein Lieblingssport?
  9. Was tust Du, wenn Du nicht schlafen kannst?
  10. Deine größte Sehnsucht?
  11. Dein Lieblingsessen?

 

Exanimus versus exitus letalis

[Fortsetzung des Grammatik-Krimis: Mord im Hauptsatz]

Der Akkusativ hat in der letzten Serie alle anderen drei Fälle erfolgreich umgebracht und geht nun als einiziger Überlebender aus diesem Falle heraus.

Doch die Fälle waren erst der Anfang.

Es geht weiter: Nun soll der Tod dran glauben. An was er glauben soll, ist noch nicht gewiss.

Sein Plan: tod gegen tot auszuspielen. Er will sie nicht nur töten, sondern dazu bringen, sich gegenseitig ad absurdum zu führen. Der Tod soll tot sein.

Der Tod bekommt statt des Totschlags den Todschlag, er wird nicht totgetreten, sondern todgetreten.

Die Regel, tot im Sinne von leblos zu verwenden, gilt nicht mehr. Tod ist nicht mehr ein Synonym für Sterben. So wird aus todmüde – totmüde.

Totenblass und todblass kämpfen gegeneinander als ginge es um ihr Leben.

Totgesagte leben nicht mehr länger, sondern leben als Todgesagte weiter.

Nirgendwo herrscht Totenstille, sondern es ist überall ist es totstill, statt todstill.

Verben werden mit tod… gebildet. Sie lachen sich nicht mehr tot, sondern tod, sie werden alles todschweigen und nicht preisgeben, wer sie getödet hat. Alle sind totmüde statt todmüde und wollen nur noch schlafen.

Am Ende des Lebens werden alle totunglück, totkrank und todenblass sein. Es kann nur einen tötlichen Ausgang geben. Aus leblos wurde maustod und aus dem Mäusetod wurde der Mäusetot. Am Ende des Lebens steht nicht mehr wie bisher der Tod, sondern der Tot.

Diese Grammatik und Rechtschreibung, welche von Konrad Duden, Wilhelm von Humboldt und den Gebrüder Grimm initiiert wurde, war von Anfang an dem Tod oder dem Tot geweiht. Es war ein guter Rat oder Rad von Konrad die deutsche oder die teutsche Sprache zu vereinheitlichen, um wirklich das zum Ausdruck zu bringen, was man unmissverständlich will.

Auch die Gebrüder Grimm wollten mit ihrer Arbeit an der deutschen Grammatik keine Märchen erzählen, sondern Struktur in die deutsche Sprache bringen.

Diese Struktur ist nun dahin, der Tot ist tod.

[Verwechslung von „…tod“ und „…tot“ gewollt ]

Everybody’s got a hungry heart – It’s a man’s world (Teil II)

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Everybody’s got a hungry heart – It’s a man’s world (Teil I)

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