Everybody’s got a hungry heart – It’s a man’s world (Teil II)

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2. Sex – Schwangerschaft – Abhängigkeit Obwohl Mira, die Protagonistin, zunächst nicht mehr mit Männern ausgehen möchte, fasziniert sie ein Junge an ihrem College – Lanny. Er sei anders als die Anderen, etwas unsicher und ungeschickt. Sie entschließt sich, mit … Weiterlesen

Everybody’s got a hungry heart – It’s a man’s world (Teil I)

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1. Alleinstehende Frauen sind “Freiwild” Ich las in dieser Woche mal wieder ein Buch und es inspirierte mich, meine Gedanken und Wahrnehmungen “zu Papier” zu bringen, sofern man in der digitalen Welt noch von Papier sprechen kann. Es handelt sich … Weiterlesen

Man to go oder Männer nur ambulant

Eine gute Freundin von mir, welche 40 Jahre älter ist als ich, sagte mir mal, dass man Männer am besten nur ambulant genießen sollte. Ich glaube, sie hat Recht. Viele Beziehungen scheitern und immer wieder wird nach dem Grund oder dem Schuldigen gesucht, ohne dabei zu bedenken, dass es vielleicht in der Natur der Sache liegt, dass man nicht ewig bei einem Menschen bleiben kann, ohne sich neu zu verlieben oder einfach so unglücklich mit dem Partner zu werden. Die Evolution ist auf Artenvielfalt aus und die bedingt nun mal einen Partnerwechsel bzw. häufige Partnerwechsel. Statt wie vorgenommen, viel zu schreiben, las ich viel. So auch Artikel zum Thema “Liebe” in der Frankfurter Rundschau. Unter anderem war dort ein Artikel von einer Psychologin, die Personen mit Bindungsängsten bzw. -störungen behandelt. Ich weiß nicht, ob alle Menschen, welche Single sind, psychisch eingeschränkt sind. Ich denke, das kann man nicht verallgemeinern. Es gibt viele Menschen, welche in kranken Beziehungen leben und es gibt Menschen – ich denke ich gehöre dazu – die einfach in keiner kranken Beziehung leben wollen und sich deshalb schnell wieder trennen oder eine Beziehung nicht eingehen. Den Artikel als solchen fand ich mal wieder total selbstgerecht. Nur weil die Dame höchstwahrscheinlich eine Beziehung hat, womöglich noch intakt, oder sie denkt nur, dass diese intakt sei, meint sie alle diejenigen, welche keine Beziehung haben, müssten eine psychische Störung haben. Das hat sie nicht so gesagt, aber so las sich der Artikel. Ich denke, beide Parteien können sowohl krank als auch psychisch ausgeglichen sein. Ich für meinen Teil habe es aufgegeben, DEN MANN zu finden. Ich nehme die Männer nun, wie sie KOMMEN und wenn es nur einen Monat dauert wie beim letzten Mal, ist es auch ok. Ich achte auf mich, registriere das, was mir gut oder nicht gut bekommt und handle für mich und für mein Ego. Denn nur dem bin ich verpflichtet, ich bin keinem Mann verpflichtet und muss für den die Pille nehmen. Entweder man einigt sich, oder man lässt es bleiben. Komischerweise besagte ein anderer Spruch in der FR zu dem Thema, dass Menschen, die noch nie verheiratet waren, sich zunehmend wohler und gesünder fühlten. So etwas hört man auch oft von Mönchen und Nonnen. Weil sie sich nicht über ihren Partner aufregen müssten, gebe es weniger “Herzprobleme”. Schon komisch, die Singles sind schon krank und diejenigen, welche in Beziehungen leben, werden noch kränker…. Ein weiterer schöner Spruch aus der Frankfurter Rundschau zum Thema “Liebe” war, dass man die Liebe wagen muss trotz aller Endlichkeit und das stimmt. Jede Liebe kann enden und einen neuen Weg einschlagen, aber dennoch sollten wir es wagen, dieses Risiko des Verlassenwerdens einzugehen und Liebe leben, denn das erfüllt. Das ist Liebe: Risiko eingehen und wagen. Ich schrieb schon mal so etwas Ähnliches im Artikel “If you leave me now…” Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass alle Männer gleich sind und die Frauen nur zu ihren Gespielinnen erziehen wollen. Der Letzte war doch tatsächlich so naiv und blöd, dass er dachte, ich könne ihn nicht durchschauen. Ich kam von der Arbeit und er wollte mit mir zu Ikea, um dort angeblich Hotdog zu essen. Ich stimmte ein, denn ab und zu muss man auch mal ernährungsbedingt sündigen. Aber er wollte gar nicht zu Ikea, sondern zum nahegelegenen Saturn. Er sagte: “Oh, lass uns doch dort mal gucken. Darf ich…?” Wir gingen hinein, ich wollte auch mal neugierig sein und ich dachte, wir stöbern… Aber er wollte gar nicht nur stöbern, sondern zielgerichtet sich einen Ghettoblaster ansehen und er hatte zuvor schon telefonisch nachgefragt. All das stellte sich heraus, weil er sich verplappert hatte. Zu blöd zum Lügen. Keine Kohle für seinen zweijährigen Sohn, aber Kohle für einen 250€ teures Musikgerät, mit dem er dann zusammen mit seinem Lütten Musik hören will, um ihm mal etwas  zu bieten. Er wollte danach wirklich noch Hotdog essen – ich aber nicht. Ich gab ihm zu verstehen, dass ich mich nicht manipulieren und unter Vorspiegelungen falscher Tatsachen zu irgendetwas hinreißen ließe. Er könne gerne Hotdog essen, ich verzichte. Männer glauben wirklich, sie könnten mit uns Frauen machen, was sie wollten. Und um uns still und gefügig zu halten, werden wir mit Kosenamen eingelullt (Ach Schnuckelchen, Du bist so süß, wenn Du…). Ich könnte ins Essen brechen!!! Noch schlimmer sind diejenigen, welche Gedichte schreiben oder Blumen mitbringen. Mein Ex-Ex-Freund schenkte mir immer Blumen, wenn er sich mal wieder daneben benommen hatte. Nur schlechtes Gewissen, wenn überhaupt, vielleicht nur ein billiger Manipulationssversuch, damit man beim nächsten Mal wieder auf seine Maschen hereinfällt. Ich bin lieber eigenständig im Denken und Handeln, als mir von irgend so einem Penis-Träger befehlen zu lassen, was ich tun soll – und am besten noch in welcher Reihenfolge. Nein, nicht mit mir. Ich habe letzte Woche im Zug das Buch von Norah Vincent “Mein Jahr als Mann” gelesen und dort zeigte sich mal wieder, wie Männer wirklich denken. Sie sind die Größten und die Frauen ordnen sich unter. Beobachtet man Frauen in der Gesellschaft, fällt häufig auf, dass sie sich zurücknehmen: leiser sprechen oder die Beine kreuzen, um nicht so viel Platz einzunehmen. Männer hingegen dehnen sich aus, sitzen breitbeinig und reden lauter bzw. tiefer und imposanter. Ich versuchte dann im Zug meinem Gegenüber mal mit männlichen Verhalten entgegen zu wirken. Scheiße war das anstrengend. Ich saß breitbeinig und die Beine ganz weit von mir weg. Er – ein breiter, ekelhafter Macho – merkte mein Aufblühen und hielt dagegen. Er hat doch tatsächlich sich noch breiter gemacht. Seine breiten Füße berührten ständig die meinigen und er versuchte ständig mit seiner Wade meine Beine wegzudrücken. Das war anstrengend, dem entgegenzuwirken, weil der Körperkontakt mir sehr unangenehm war. Irgendwann legte ich mein linkes Bein auf die Mülleimerablage, um seinen widerlichen Annäherungen zu entkommen. So hatte ich keinen Kontakt und konnte mich dennoch ausbreiten. So viel erlebt in letzter Zeit und alles in fünf Minuten aufgeschrieben. Korrekturlesen werde ich später. Jetzt muss ich schlafen – Gute Nacht.

Endlich wieder schreiben…

Die Prüfungen sind hinter mir, die Projektarbeit geschrieben und mein Stress ist erstmal weg…

Endlich wieder Zeit, Texte zu schreiben, Euch Witziges, Trauriges und Nachdenkliches aus meinem (Liebes-)leben zu berichten.

Momentan gibt es noch keinen Neuen. Der Ego-Typ, dem Sex und Sexpraktiken wichtiger waren als Vertrauen ist komplett von der Bildfläche verschwunden und Solitary man sucht Nähe, wenn wir uns zufällig treffen. Ich jedoch schrecke im ersten Moment immer zurück und dann, wenn ich mich eingestimmt habe, ist die Situation vorbei.

Komisch ist allerdings, dass er mir seit Neustem die Hand immer mit links gibt. Das hat er früher vor zwei Jahren auch immer gemacht – Keine Ahnung, was das genau zu bedeuten hat. Die Linke kommt ja bekanntlich von Herzen. Oder aber er nimmt es mit der Höflichkeit bei mir nicht so ernst…

Nächste Woche bin ich auf einen Geburtstag eingeladen und es werden auch wieder neue Leute da sein, vielleicht ist ja dort einer für mich dabei. Aber erwarten darf ich nichts, denn wer erwartet, kann ja nur enttäuscht werden. Man muss sich überraschen lassen – die Liebe lässt sich nicht erzwingen.

Allein, allein – frei für jemand Neuen

Tja, es stellte sich nach dem zweiten Anlauf heraus, dass der Neue doch nicht zu mir passt.

Ich hatte immer das Gefühl, dass alles nach seiner Façon laufen muss und ich auf der Strecke bleibe. Beim Sex – so sagte er, wolle er keine Abstriche machen. Nicht, dass ich nicht willig bzw. bereit bin, auf seine Wünsche oder auf etwas Neues und Spannendes einzugehen, aber diese Aussage ließ mich vermuten, dass Sex ihm wichtiger ist als eine vertrauensvolle Partnerschaft. Stimmen die Gefühle – so denke ich – kommt der gute Sex von alleine. Oder anders gesagt, die Gefühle sind die Basis für guten, vertrauensvollen Sex.

Zu guter Letzt sind wir uns mit der Verhütung nicht einig geworden. Ich bin der Meinung, dass ich mich nicht unnötig mit Hormonen voll pumpen muss und er ist der Meinung, dass in einer festen Beziehung ein Gummi nichts verloren hat – ziemlich egoistisch. Ich denke Gummis sind praktisch, haben weniger Nebenwirkungen als die Pille und die Frauen sind hormonell nicht in ihrer Lust gestört. Die Störung der Lust beim Mann mit Gummi ist für mich deutlich geringer. Zumal das Gummi auch nur während der fruchtbaren Tage zu verwenden gewesen wäre, da meine Periode schon ziemlich  regelmäßig ist und demnach der Eisprung immer am 15. erfolgt.

Bisher war diese Form der Verhütung immer erfolgreich und die wenigsten hatten damit Probleme.

Die letzte Aktion kam dann als das Gummi (angeblich versehentlich) am 13. Tag des Zyklus abgerutscht ist und ich die Pille danach nehmen musste.

Diese hatte natürlich Nebenwirkungen, weshalb ich Kopfschmerzen bekam, mir übel wurde und ich ziemlich niedergeschlagen war. Anstatt mich zu trösten, kamen Vorwürfe wie “Lach doch mal.” “Den ganzen Tag ziehst Du schon so eine Fresse, das ist ja kaum zum Aushalten…”

Alles Dinge, von denen ich denke, dass sie ein Zeichen dafür sind, wie respektlos, rücksichtslos und egoistisch dieser Mann doch sein muss und dass er es nicht wert ist, dass ich mir mit der Pille meine Gesundheit ruiniere geschweige denn, dass ich meine kostbare Zeit für solch einen Macho opfere.

Wenn man Gefühle für jemanden hat – so denke ich – geht man leichter Kompromisse ein, aber dort musste ich nur funktionieren und das ist keine Basis für eine stabile Beziehung.

Die Sache mit dem SM blieb also auch aus, wer weiß, wie er sich da daneben benommen und meine Grenzen missbraucht hätte – auf so etwas kann ich gut verzichten.

I can hear your heartbeat or I feel fine

Ich weiß nicht, wie häufig ich schon vergebens Herzklopfen bei einem Mann hatte und dachte, ich und er seien verliebt. Dennoch tat sich nichts – vergebliche Liebesmüh’.

Momentan habe ich kein Herzklopfen, aber ich fühle mich pudelwohl. Herzklopfen sind also für mich kein Garant dafür, dass Liebe im Spiel ist. Und wieder kommt in mir die Frage auf, was Liebe ist: Herzklopfen, völlige Geistesabwesenheit oder einfach nur das Gefühl sicher und geborgen zu sein. Vielleicht war mein Herzklopfen damals auch nur mangelndes Vertrauen und ich habe das Ganze immer nur mit Liebe verwechselt?

Manchmal glaube ich, dass die Liebe auch ein Irrlicht sein kann. Man meint etwas zu sehen, dass es aber nicht gibt und man sehnt sich danach in der Hoffnung, dass dieses Irrlicht, das (scheinbar) unerreichbare die Erfüllung all unserer Lebensträume ist. In Wirklichkeit ist es aber eine Illusion, die niemals erreicht werden kann und das eigentliche Glück liegt vor uns und wir nehmen es nicht wahr, weil es uns so alltäglich und wenig besonders vorkommt.

Aber vielleicht ist es genau das, was uns glücklicher macht als das ständige Streben nach dem Unerreichbaren?

Schweigen und genießen

… Ihr habt bestimmt gesehen, dass ich einiges an den Texten verändert oder auf privat gestellt habe.

Es tut mir leid. Einiges habe ich zwischenmenschlich in den letzten Tagen falsch verstanden und  deshalb werde ich nun schweigen und genießen.

Ich hoffe, Ihr seid nicht böse wegen der Kommentare.

SM und Vertrauen?

Die letzten Tage haben mich nachdenklich gemacht und gerne höre ich von Euren Erfahrungen, also: Kommentiert! Ich dachte immer, SM und Vertrauen gehören zusammen.

Bis jetzt habe ich noch keinen SM-Sex gehabt, aber die Vorstellung reizt mich schon länger, aber nur dann, wenn ich Vertrauen habe und meine Lust ein gewisses Level erreicht hat. Das ist alles bei mir eine Sache der Zeit und des Vertrauens. Was meint Ihr dazu? Habt Ihr Erfahrungen mit SM, mit Lust auf Erniedrigung, Fesseln oder was auch immer? Benötigt Ihr Vertrauen oder ist das bei Euch eine pure Phantasiegeschichte?

Sex, drugs and no rock ‘n’ roll

Ich habe eine Woche hinter mir, von der konnte ich vor einem Monat nur träumen. Ich lernte einen Mann über Freunde kennen und wir chatteten eine Woche erst miteinander.

Mein Problem, ich lasse Nähe mit steigendem Vertrauen zu.

Klar ist Sex wichtig in einer Beziehung, aber die Nähe, das Vertrauen und das Interesse am anderen sollte doch im Vordergrund stehen – oder? Auf einer guten Vertrauensbasis kann ich mich beim Sex richtig gehen lassen.

Die Woche voller Sex, Gras und keinem Rock ‘n’ Roll verging schnell und ich fühlte mich unzureichend, weil mir ja was fehlt und ich hätte das ganze ja positiv steuern können. Alles Blödsinn – weiß ich. Alles nur antrainierte Konditionierung.

Leider fehlte auch der Rock ‘n’ Roll beziehungsweise die Musik, das Tanzen und noch weitere Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel Ansichten über Heilung, Politik und Hobbys.

Musik und Tanzen ist für mich komischerweise total wichtig, weil es sinnlich ist. Man begegnet sich auf eine sinnliche Art. Man könnte auch sagen.

Ich hab’s satt…!

Ich hab’s satt, mich ständig anpassen zu müssen,

während sich der Rest um meine Gefühle einen Dreck schert.

Ich weiß nicht, warum ich mich von Männern stets verletzt fühle oder ich mich verletzen lasse.

Bin ich einfach nur der Typ der keine Konflikte aushält oder gerate ich wirklich immer an die Falschen….

Was ist los mit mir, warum fühle ich mich immer schuldig, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es eigentlich funktionieren könnte…???