I can hear your heartbeat or I feel fine

Ich weiß nicht, wie häufig ich schon vergebens Herzklopfen bei einem Mann hatte und dachte, ich und er seien verliebt. Dennoch tat sich nichts – vergebliche Liebesmüh’.

Momentan habe ich kein Herzklopfen, aber ich fühle mich pudelwohl. Herzklopfen sind also für mich kein Garant dafür, dass Liebe im Spiel ist. Und wieder kommt in mir die Frage auf, was Liebe ist: Herzklopfen, völlige Geistesabwesenheit oder einfach nur das Gefühl sicher und geborgen zu sein. Vielleicht war mein Herzklopfen damals auch nur mangelndes Vertrauen und ich habe das Ganze immer nur mit Liebe verwechselt?

Manchmal glaube ich, dass die Liebe auch ein Irrlicht sein kann. Man meint etwas zu sehen, dass es aber nicht gibt und man sehnt sich danach in der Hoffnung, dass dieses Irrlicht, das (scheinbar) unerreichbare die Erfüllung all unserer Lebensträume ist. In Wirklichkeit ist es aber eine Illusion, die niemals erreicht werden kann und das eigentliche Glück liegt vor uns und wir nehmen es nicht wahr, weil es uns so alltäglich und wenig besonders vorkommt.

Aber vielleicht ist es genau das, was uns glücklicher macht als das ständige Streben nach dem Unerreichbaren?

Schweigen und genießen

… Ihr habt bestimmt gesehen, dass ich einiges an den Texten verändert oder auf privat gestellt habe.

Es tut mir leid. Einiges habe ich zwischenmenschlich in den letzten Tagen falsch verstanden und  deshalb werde ich nun schweigen und genießen.

Ich hoffe, Ihr seid nicht böse wegen der Kommentare.

SM und Vertrauen?

Die letzten Tage haben mich nachdenklich gemacht und gerne höre ich von Euren Erfahrungen, also: Kommentiert! Ich dachte immer, SM und Vertrauen gehören zusammen.

Bis jetzt habe ich noch keinen SM-Sex gehabt, aber die Vorstellung reizt mich schon länger, aber nur dann, wenn ich Vertrauen habe und meine Lust ein gewisses Level erreicht hat. Das ist alles bei mir eine Sache der Zeit und des Vertrauens. Was meint Ihr dazu? Habt Ihr Erfahrungen mit SM, mit Lust auf Erniedrigung, Fesseln oder was auch immer? Benötigt Ihr Vertrauen oder ist das bei Euch eine pure Phantasiegeschichte?

Sex, drugs and no rock ‘n’ roll

Ich habe eine Woche hinter mir, von der konnte ich vor einem Monat nur träumen. Ich lernte einen Mann über Freunde kennen und wir chatteten eine Woche erst miteinander.

Mein Problem, ich lasse Nähe mit steigendem Vertrauen zu.

Klar ist Sex wichtig in einer Beziehung, aber die Nähe, das Vertrauen und das Interesse am anderen sollte doch im Vordergrund stehen – oder? Auf einer guten Vertrauensbasis kann ich mich beim Sex richtig gehen lassen.

Die Woche voller Sex, Gras und keinem Rock ‘n’ Roll verging schnell und ich fühlte mich unzureichend, weil mir ja was fehlt und ich hätte das ganze ja positiv steuern können. Alles Blödsinn – weiß ich. Alles nur antrainierte Konditionierung.

Leider fehlte auch der Rock ‘n’ Roll beziehungsweise die Musik, das Tanzen und noch weitere Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel Ansichten über Heilung, Politik und Hobbys.

Musik und Tanzen ist für mich komischerweise total wichtig, weil es sinnlich ist. Man begegnet sich auf eine sinnliche Art. Man könnte auch sagen.

Ich hab’s satt…!

Ich hab’s satt, mich ständig anpassen zu müssen,

während sich der Rest um meine Gefühle einen Dreck schert.

Ich weiß nicht, warum ich mich von Männern stets verletzt fühle oder ich mich verletzen lasse.

Bin ich einfach nur der Typ der keine Konflikte aushält oder gerate ich wirklich immer an die Falschen….

Was ist los mit mir, warum fühle ich mich immer schuldig, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es eigentlich funktionieren könnte…???

Neues von der Front

Also….ich habe jemanden kennengelernt – über das Internet, aber nicht über eine online-Partnervermittlung, sondern über Quizduell. Das war genau am 1. Tag des neuen Jahres. Zuerst war ich total begeistert, wir scheinen, dieselben Interessen zu haben. Die ersten drei Tage haben wir abends drei bis vier Stunden telefoniert.

Jetzt hat uns der Alltag wieder oder besser gesagt die Arbeit. Das Problem ist nur, er wohnt nicht im Norden, sondern 500km weit weg – in der Nähe der Stadt, in der ich mein Referendariat begonnen habe.

Letztes Wochenende wollten wir uns treffen, doch dann gab es familiäre Probleme bei ihm zu Hause.

Ich bin mir nicht sicher, wie es weitergeht…..

Zumindest waren er und Quizduell der Grund für meine Abwesenheit bei WordPress – tut mir leid.

Allen noch ein frohes Neues Jahr.

 

Cats in the cradle – it’s always been the same story

Salzburg

Zwei Lieder, welche heute Abend meinen Kopf durchströmen, denn beide haben etwas mit meiner jetzigen Situation zu tun. Zur Erklärung: Ich bin heute Abend sehr traurig, obschon der Kurzurlaub sehr schön war – siehe Bild. Meine Eltern und meine Schwester … Weiterlesen

Driving home after christmas

Irgendwann ist immer das erste Mal und morgen ist für mich das erste Mal, dass ich Weihnachten wegfahre und nicht bei meiner Familie verbringe. Mein Flieger geht morgen – hoffentlich – um 13.30 ab Hamburg Richtung Salzburg.

Dort werde ich mir ein paar schöne Tage machen und nach dem Weihnachtsstress zu meinen Eltern fahren.

Ich weiß noch nicht, wie das mit dem Internetzugang in Österreich sein wird, aber meine Fotos werde ich früher oder später noch hier präsentieren.

Mal sehen, ob dort noch mehr Singels sein werden, um alleine Weihnachten zu verbringen.

Bis dahin wünsche ich schon mal allen Leserinnen und Lesern schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr…..

Eure Schwarze Elster

Unabhängig – Ohne dich schlaf ich heute nacht gerne ein…

Nun ist es genau eine Woche her, seit ich weiß, dass das mit solitary man und mir eine Illusion war. Ich versuche mich schon seit einer Woche darin, ohne meine Gedanken an ihn einzuschlafen, ohne seine Worte, welche mir durch meinen Kopf schwirren, den Tag zu verbringen. Ja, und was soll ich sagen, es funktioniert zwar nicht immer – aber dennoch manchmal. Ich habe mir klar gemacht, dass er mich nicht lieben muss, mein Leben ist nicht abhängig von seiner Liebe. Babys sowie Kleinkinder müssen zum Teil darum kämpfen, geliebt zu werden, damit man sie versorgt und sie nicht verhungern oder gar sterben müssen. Ich für meinen Teil kann für mich selbst sorgen und bin nicht abhängig. Klar ist es schön, geliebt zu werden, aber es besteht kein Zwang.

Diese Form meiner neu gewonnenen Freiheit zeigt sich auch darin, dass ich Konflikte mit anderen offensiver gegenübertreten kann. Sollen mich doch ‘alle’ hassen. Aber im Grunde bleiben dann doch viele Freunde übrig und die meinen es ehrlich mit einem und veräppeln einen nicht.

Gesundheitlich geht es mir auch besser; klopf auf Holz, meine Nebenhöhlen können sich momentan selbst helfen und über den korrekten Weg über die Nase selbstständig säubern. Was soll ich sagen es wird.

Natürlich tut es zwischendurch noch mal kurz weh, dass ich mich getäuscht habe, aber ich gebe mir Zeit.